myStorys - Zombie Voyage

[style type="bold"]Föderation Der Apokalypse[/style]



Von: James Tiberius







31.10.2080

„Erinnerungseintauchphase beginnt…“

„Ankunft am Zieldatum 14.07.2015 in 3,2,1,…“

 „Letzter Aufruf für alle Passagiere des Fluges Germanair 55-13 in Richtung Dortmund.“

Lukas muss sich beeilen, wenn er den Flug noch erwischen möchte. „Dürfte ich bitte ihr Ticket sehen?“, fragt die schmale, gutaussehende blonde Stewardess in blauer Uniform und Nimmt dann das Ticket in Augenschein. „Ah! Herr Doktor Zykinski. Bitte folgen sie mir.“, sagt die Dame und bringt ihn zu seinem Platz. Nur kurze zeit später bewegt sich das Flugzeug in Richtung Startbahn und hebt ab. Lukas entspannt sich und schläft ein wenig. „Scheiße“, flucht jemand aus der letzten Reihe so laut, dass er damit Tote hätte aufwecken können. Lukas erschreckt sich. „Verdammt, wegen dem Penner bin ich jetzt wach“, murmelt Lukas vor sich hin. Ein Glück bekommt der Mann mit der Glatze und dem Hawaiihemd dies nicht mit. Der Mann versuchte das Handgepäck, welches er grade herausgeholt hatte um etwas zu suchen, wieder in die Ablage zu quetschen. Dann ertönt ein Knacken im Lautsprecher, der Pilot meldet sich, „Sehr geehrte Fluggäste, in wenigen Minuten beginnen wir mit dem Landeanflug auf Dortmund. Bitte bringen sie ihre Sitze in Position und schnallen sich an. Das Wetter ist Trocken und Sonnig und die Temperaturen liegen bei 25° Celsius“. Die Landung ist etwas holprig.

Lukas will gerade in ein Taxi steigen, als plötzlich sein Handy klingelt. Sein Kollege von der Universität ruft an, „Lukas bist du schon gelandet?“, fragt er mit einem etwas nervös klingenden Unterton. „Ja Mitch ich bin bereits gelandet“, antwortet Lukas etwas irritiert über die Nervosität seines Kollegen. „Gut! Du musst schnellstmöglich hierher ins Labor kommen und dir die Sache mal ansehen!“, sagt Mitch, doch Lukas unterbricht ihn und sagt, „warte, mein Dienst beginnt doch erst übermorgen und ich…“, wieder wird Lukas von Mitch unterbrochen, welcher nun sagt, „komm jetzt her, sonst gibt es für uns vielleicht kein Übermorgen mehr“. Lukas ist nun doch etwas geneigter dazu, seinem Kollegen etwas genauer zuzuhören und antwortet, „okay, okay Mitch! Dann erzähl doch mal was los ist“, doch Mitch sagt mit ernster Stimme, „ du weißt doch noch von dem Geheimen Experiment von dem ich dir erzählt habe, dass mit dem Krebsmedikament“, „Ja und?“, unterbricht Lukas ihn stirnrunzelnd, während er mit dem Taxi zum Hotel fährt. „Wir haben es an einigen Probanden getestet und zunächst verlief auch alles nach Plan, doch dann starben uns die Leute erst unter den Händen weg und dann sind sie wieder aufgestanden, verstehst du? Wieder auferstanden! Und das Schlimmste ist, dass sie mittlerweile fast alle hier angegriffen haben… bitte komm schnell!“, fleht Doktor Mitch Albert ihn mit ernster Stimme an.

„Ist ja gut Mitch; ich komme gleich nachdem ich meine Sachen ins Hotel gebracht habe.“, „dafür bleibt keine Zeit. Du musst sofort herkommen sonst ist hier gleich nichts mehr wo du helfen könntest! Also mach HIN!“, „na gut ich komme“ gibt Lukas nach und weißt den Fahrer an  ihn zur Rikenkonow Universität zu fahren, doch als das Taxi in die Straße einbiegt, wo die Universität ist, kommen Sie ihnen bereits entgegen. Die Gestalten sehen irgendwie aus wie Menschen, die ziemlich übel zugerichtet wurden, zerfetzte Klamotten, Bisswunden am gesamten Körper und auch ihre Hautfarbe sieht nicht gerade sehr gesund aus, so totengrau.  Das Taxi hält an und der Fahrer meint zu Lukas, dass er jetzt alleine weiter müsse. Er steigt aus, zahlt und geht nun in Richtung Labor, wo Mitch ihn sehnsüchtig erwartet, doch auf dem Weg dorthin stolpert er über etwas, fällt auf den Boden und wird von einem Zombie in einer mit Blut besudelten und kaputten Polizeiuniform attackiert. Lukas versucht sich zu befreien, doch die Mühen sind vergeblich. Das Monster was einmal ein Mensch gewesen sein muss hat sich bereits seinen linken Arm gepackt um hinein zu beißen.  Der Beißer will gerade seine Zähne in den Muskulösen Arm rammen, als der lange dunkelhaarige Lukas sich einen lose herumliegenden Stein nimmt und zuschlägt. Er schlägt zu und schreit „Du Bastard machst gerade den größten Fehler deines beschissenen Lebens!“. Er fragt sich für einen sehr kurzen Augenblick, ob man das so nennen kann-Leben, und schlägt dabei immer wieder auf den Kopf seines Angreifers ein, bis der Schädel des Untoten platzt, wie ein Luftballon. Das Blut spritzt dabei wie eine Fontäne aus diesem Etwas heraus, wie Öl aus einer defekten Pipeline. Teile des Gehirns finden sich nun auf Lukas‘ Kleidung und in seinem Gesicht wieder. Lukas steht wieder auf, sieht an sich hinunter und denkt laut, „Na toll! Dies war mein Lieblingshemd und jetzt… naja immerhin hat er mich nicht gefressen. So und nun…. Was haben wir denn da? Eine neun Millimeter von Smith & Wesson, damit lässt sich bestimmt was anfangen“. Einen kurzen Moment hält er inne, immerhin hat er grade jemanden Tot geschlagen und ihm beklaut.

 Dann geht er weiter in Richtung Hummelius Trakt. Auf dem Weg dorthin begegnet ihm ein ganzes Rudel von den Gottlosen Kreaturen. Lukas zieht seine Waffe und will gerade abdrücken, als er  plötzlich von Rufen gestört wird. „Nicht schießen!!!“schreit eine hübsch klingende Frauenstimme von hinten. „Nicht schießen!! Oder willst, dass noch mehr von denen hier aufkreuzen?“ „Wer hat das gesagt?“ fragt er sich, dreht sich um und sieht eine junge Frau, vielleicht Mitte 30, dunkle Haut und Haare von unbeschreiblicher  Schönheit. „Reiß dich zusammen Lukas!“ murmelt er vor sich hin, als plötzlich ein weiterer Zombie versucht sich ihnen zu nähren. „Vorsicht!“  schreit die Frau und zieht ihr Schwert aus der Halterung.  Sie stürmt los und rammt das Schwert in einem Schädel nach dem anderen und metzelt was das Zeug hält. „Könntest du mir BITTE helfen oder soll ich das hier etwa alleine regeln?“  „Natürlich nicht!“ ruft Lukas und greift nach seiner Waffe. Jetzt hat er keine andere Wahl, entweder er nimmt die Knarre und  schießt oder sie werden beide gefressen. Die Unbekannte schreit wütend vor Angst u ihr Leben: „Jetzt schieß endlich! Und dann nichts wie weg von hier!“  „Ja Schätzken! Ich mach ja schon!“ Antwortet Lukas und schießt. Bang, Bang macht es und er trifft dabei sogar einige der Beißer. Das Blut und die Gedärme spritzen im hohen Bogen herum und tauchen den Platz in ein unschönes Rot. Es sieht fast so aus, wie in einer Schlachterei.  Die Schüsse sind so laut, dass sie bis im Labor zu hören sind. „ist der denn bekloppt?“ fragt sich Mitch und geht zum Eingang um Lukas zu empfangen. „Das Schätzken tritt dir gleich in die Eier!“ Entgegnet die Frau Lukas, während sie mit einem Messer die Schädeldecke eines Beißers wie eine Dose Bohnen öffnet. Schließlich stehen sie beide erschöpft von dem Kampf überströmt mit Zombieblut vor dem Hintereingang des Hummelius Traktes, wo Mitch Albert die Beiden bereits erwartet. „Schnell kommt rein!“ ruft Mitch den beiden zu und sobald sie drinnen sind verschließen sie die schwere Metalltür. Sie laufen den langen und Hell durchleuchteten Gang entlang, die Treppe hinab bis zu einer Tür mit der Aufschrift „[style type="italic"]LABOR[/style]“. Dort angekommen verschnaufen sie erstmal. „Hey Lucky, die Frau die du mitgebracht hast kann ja echt gut kämpfen! Willst du sie mir nicht vorstellen?“ „Lucky? Das ist doch ein Hundename! Fehlt nur noch, dass du anfängst zu Bellen!“ stellte sie belustigt fest. „Ja er nennt mich Lucky! Hast du ein Problem damit?“ Nein, nein! Ich heiße Übrigens Lily. Und wie heißt du nun richtig, Lucky?“ „Ich heiße Lukas Zykinski, ich bin Doktor der medizinischen Bio-Chemie und er ist mein Kollege Doktor Mitch Albert.“ Lilly erinnert sich. Sie hat den Namen schon des Öfteren gehört. „Dr. Mitch Albert? Der Doktor Mitch Albert?“ „Ja“ antwortet er leicht verwirrt. Warum fragst du?“ „ nun ja du bist das Arschloch von dem meine Schwester immer erzählt hat! Du bist der Wichser dem meine Schwester zu verdanken hat, dass sie jetzt ein Pflegefall gewesen ist. Du Verdammter Pisser hast sie einfach liegen lassen wie einen elenden Straßenköter, nachdem du sie angefahren hast!. Und jetzt wurde sie von einem dieser Biester getötet, nur weil sie wegen dir nicht schnellgenug fliehen konnte aber dafür wirst du büßen du…“ „hey, hey, hey! Bitte Leute! Beruhig dich doch! Dies ist weder der richtige Ort noch die richtige Zeit dafür.“ „Was? Ich soll mich beruhigen?“ Fragt Lilly mit deutlich erboster Stimme und wütendem Gesicht. „Warum sollte ich mich beruhigen?“ „Weil Mitch unsere einzige Chance ist hier heraus zu kommen! Er hat Waffen und Medizin“ „und Nahrung!“ wird Lukas von Mitch ergänzt. Hörzu Lilly! Was damals geschehen ist tut mir aufrichtig Leid und ich schwöre dir, dass ich seit dieser Nacht nicht mehr ruhig schlafen kann aber jetzt lass uns zusammen arbeiten um dies hier zu überleben!“ Mitch versucht sie freundschaftlich zu umarmen doch Lilly weicht zurück und greift nach ihrem Messer. „Was? Ich? Mit dir zusammen arbeiten? Niemals! Lieber lass ich mich von denen da draußen umbringen als mit dir zusammen zu arbeiten!“ Lilly geht schnellen Schrittes in Richtung Ausgang. Lukas packt sie an der Schulter und versucht so Lilly davon abzuhalten einen riesen Fehler zu begehen, doch sie dreht sich um, verpasst im einen heftigen tritt in die Kronjuwelen, sodass Lukas sie los lässt und sich vor Schmerzen krümmt. „Verdammte Scheiße Lilly jetzt werde doch vernünftig!“ Hört sie Mitch hinter sich rufen, doch sie bleibt stur. „Ich werde auf keinen Fall hier bleiben, bei ‘nem Typen der meine Schwester auf dem Gewissen hat!“ „Aber wo willst du denn hin?“ „Irgendwo hin wo es für mich sicher ist“.  Lukas versucht es noch einmal „ Lilly bitte warte! Hier ist es sicher, für uns alle. Und ich weiß, dass ich mich wiederhole, aber  hier haben wir alles was wir brauchen! Lilly bitte wir brauchen dich!“ Lilly ist sich nicht ganz sicher ob sie dem großen dunkelhaarigen Typen trauen soll, aber nach einer ewigen Diskussion lässt sie sich darauf ein. Lukas und Mitch sammeln schnell ein paar Lebensmittel und Medikamente ein und gehen dann gemeinsam mit Lilly zur Tiefgarage, welche sich direkt unter dem Gebäude befindet. Plötzlich bleibt Mitch stehen. „Hört ihr das?“ fragt er um dann fortzufahren, „verdammt! Wie sind die Dinger hier reingekommen?“ beide antworten mit „Scheiße ja!“ alle drei zücken ihre Waffen und Mitch öffnet die schwere Metalltür, welche das Gebäude mit der Tiefgarage verbindet und sie treten vorsichtig ein. Der Raum ist so groß wie ein Fußballfeld und mindestens genauso breit und schlecht beleuchtet. Mitch‘s Wagen steht am Ende der Garage. Als sie kurz davor waren den SUV , einen 1972 Chevy, zu erreichen reißt es Lilly plötzlich nach hinten, eines dieser Monster hat sich auf sie gestürzt, um sie zu fressen. Sie schreit vor Schmerzen und Lukas greift sofort zur Waffe, zielt damit auf den Kopf des Beißers und trifft sein Ziel. Doch es ist zu spät. Das Monster hat bereits seine Klauenartigen Finger in ihrem rechten Arm versenkt, Lilly wurde gebissen. „Lilly, Scheiße! Lukas ich brauche das Verbandszeug aus dem Wagen und eine Axt“. „Eine Axt?“ fragt Lilly etwas verwirrt. „Was hast du vor? Ich meine du willst mir den Arm doch wohl nicht Abhacken oder?“ Fragt sie verängstigt. „Es muss sein“ Sagt Mitch und bindet ihr den Arm oberhalb der mittlerweile stark eiternden Bisswunde ab. „Bring mir eine Axt! Im Lager müsste eine liegen“ ruft er Lukas zu. Ich gehe schnell und hole sie!“ Er läuft so schnell er kann in Richtung Lager und nimmt die Axt heraus. Als er wieder zurückkehrt ist es allerdings zu spät. „verfluchte Scheiße nicht auch noch du Mitch!“ Auch Lukas wurde gebissen von…. Lilly und er hat sich auch schon verwandelt. Beide kommen nun auf Lukas zu und versuchen auch ihn zu fressen. Er nimmt die Axt und schlägt auf die beiden Fressmonster ein bis die Schädeldecken aufplatzen wie bei einer Wasserbombe, nur dass da kein Wasser sondern Hirnmasse spritz.

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[style type="bold"][style type="bold"]Auf der Suche nach Sicherheit[/style][/style]

„Liber Gott, bitte verzeihe mir, was ich getan habe. Es war zur reinen Verteidigung. Bitte Gott kümmere dich gut um ihre Seelen, Amen“ betet Lukas, denn er hat ja gerade seine beiden Begleiter an die Fressmonster verloren. Dann packt er sie und schleift sie nach draußen und begräbt sie. Er trauert ein wenig.



Etwas später…….



Nach kurzer Zeit der Trauer begibt sich Lukas wieder in die Tiefgarage und schnappt sich den SUV von Mitch und verlässt das Gelände in Richtung Osten. Als er dann auf die Baroper Straße einbiegt tauchen plötzlich zwei Gestalten vor ihm auf und sorgen dafür, dass er anhält.  „Verdammt was sind das für Freaks?“ rutscht es Lukas raus. Die Gestalten kommen immer näher und als sie vor dem Fahrzeug stehen bleiben, kann Lukas sie etwas genauer erkennen. Es sind Menschen, richtige Menschen und keine dieser Freßmonster. Die Beiden treten näher und der große blonde und etwas dickere Mann sagt zu Lukas: „Entschuldigen sie bitte, aber könnten sie uns vielleicht weiterhelfen?  Wir suchen einen sicheren Zufluchtsort“ Lukas überlegt kurz und sagt dann: „Tia den suchen wir doch momentan alle oder?“ Lukas fragt nach den Namen der beiden Personen, welchen er auch genannt bekommt, die Beiden heißen Jörg und Sebastian. Gemeinsam fahren sie nun in Richtung Bochum, denn sie glauben, dass sie in dem dort eingerichteten Forschungszentrum geschützt sind. Dort angekommen müssen sie allerdings feststellen, dass nichts so ist wie es sein sollte. Das Gelände scheint irgendwie verlassen zu sein und von der Quarantänezone, welche hier sein sollte ist auch nicht viel zu sehen, außer ein paar Zelten. Lukas, Sebastian und Jörg begeben sich nun auf den Weg zur medizinischen Forschungseinrichtung. „Doktor, was ist das hier eigentlich für eine Kranke Scheiße? Ich meine, da werden Leute krank und sterben und dann stehen sie wieder auf und essen andere Menschen auf“. Lukas überlegt und sagt dann:“ Nun Sebastian, ich habe leider keine Ahnung. Es könnte sich um ein missglücktes Experiment handeln, oder aber um eine mutierte Art der Tollwut. Fakt ist, dass wenn wir es nicht schaffen hier ein Gegenmittel zu erschaffen, dann sieht es aber ganz düster aus für uns. Was mir aber gerade Sorgen bereitet ist, dass hier niemand ist. Eigentlich sollten hier mindestens tausend Leute untergebracht sein, was ist mit denen geschehen?“ Nun sind sie dort angekommen am Labor. „Verfluchter Misst!“ schreit Jörg, als er die Masse an Beißern entdeckt. „Doktor, da haben sie die Antworte auf die Frage, was mit denen passiert ist.“ „Verflucht! Alle hier sind infiziert, “ „ sagt Lukas. So hat irgendjemand von euch eine Idee was wir jetzt machen sollen? Jörg, Sebastian? “Sebastian zeigt auf eine Tür und sagt: „Da können wir uns erstmal Verstecken, bis wir eine andere Lösung gefunden haben“ und geht nun in Richtung dieser Tür. Sie betreten den Raum und das was sie dort vorfinden  wird die Welt für immer verändern, aber sie wissen es noch nicht.
Wenn die Erinnerungen ausbleiben



„Sitzung beendet“ dröhnt es auf einmal aus den Lautsprechern der Erinnerungskapsel und der Deckel öffnet sich. „Und Doktor Zykinski, haben sie etwas heraus gefunden?“ „Nein, nicht wirklich Alicia. Ich sage mal so: Ich bin zu einem sehr frühen Zeitpunkt der Katastrophe in das Leben meines Großvaters eingetaucht. Ich brauche noch etwas mehr Zeit, um zu einem brauchbaren Ergebnis zu kommen.“ „Zeit ist das, was wir momentan nicht wirklich haben. Daniel, die Zombies werden immer mehr und….“ „ich weiß“ unterbricht er seine  Assistentin, doch sie redete weiter. „Daniel, es ist so, dass wir noch ein zweites Problem bekommen könnten!“ „Was für ein zweites Problem?“ Frage ich, doch auf die Antwort war ich nicht vorbereitet. Wie sollte man sich denn auch darauf vorbereiten können, dass nun auch noch unsere Roboter gegen uns kämpfen. Die Regierung in Berlin glaubt sogar, dass dieses Mal die Zombies von den Maschinen geschaffen worden sind, und deshalb muss ich herausfinden, wie mein Großvater damals den Virus besiegt hat und dies muss ich wohl oder übel mit einer Maschine machen, denn seine Aufzeichnungen darüber sind im dritten Weltkrieg verloren gegangen. „Weißt du denn schon, wieso die Maschinen so abgehen und im welchem Zusammenhang dies mit den Zombies steht?“ „Nein, leider noch nicht, aber Andrea hat den Verdacht, dass die Roboter ebenfalls durch eine Art Virus befallen wurden beziehungsweise immer noch befallen werden.“ „Gut, sag ihr, dass sie weiter in dieser Richtung forschen soll. Ich leg mich jetzt erstmal hin und schlaf ein wenig, denn morgen wird wieder ein anstrengender Tag im Leben meines Großvaters.“



Einen Tag später.

„Alicia, sorge bitte dafür, dass die Erinnerungskapsel startklar ist, ich muss dringend wieder in die Erinnerungen meines Opas eintauchen.“ Daniel, es gibt da ein Problem. Die Erinnerungskapsel und das gesamte Labor scheinen nun von dem Computervirus befallen zu sein.

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